Die Reise war toll, gerne wieder! Ich denke noch gern an die Woche in Schottland zurück. Das war genau das Richtige, um nach beruflichem Stress den Kopf frei zu bekommen. Die Mischung der Unterkünfte war Ihnen sehr gut gelungen. Die kleinen, überwiegend von Einheimischen besuchten, liebevoll geführten B&B’s haben einen ganz besonderen Charme. Ich war ja gerade kurz nach dem Brexit da – so ergaben sich schnell Gesprächsmöglichkeiten und ich konnte mein Englisch üben und auffrischen. Ich mag ja persönlich lieber die alten Häuser. Das Atholl Palace ist schon herausragend. Wenn Sie das nicht für mich ausgesucht hätten, hätte ich mich wahrscheinlich gar nicht getraut und etwas Wunderbares verpasst. Ich hatte ein kleines Turmzimmer im ‚Dornröschen‘-Stil. Muss ich beim nächsten Mal unbedingt wieder dabei haben! Der Oberkellner wäre auch gut als Butler durchgegangen. Ich fühlte mich ein bisschen wie in Downton Abbey. Dass man in diesem Haus auch schon zum Frühstück ordentlich angezogen sein solle, ergibt sich irgendwie von selbst. Hier werden viele Hochzeiten gefeiert. Das muss man mögen, oder auf einen Wochentag ausweichen. Es gibt – allen Antiquitäten zum Trotz – kostenfreies WLAN. Zum WLAN allgemein: Viele Hotels und Restaurants bieten das an, angeblich kostenfrei. In der Regel wird das dann aber von einem kommerziellen Anbieter, der einen mit Werbung zuschüttet, zur Verfügung gestellt. Viele Seiten, wie leider auch WhatsApp, funktionieren damit aber gar nicht. Das B&B nördlich von Inverness ist ja eher modern, und eher von Deutschen besucht. Das B&B ist aber dennoch eine gute Wahl gewesen. Ich habe mir fast 1,5 Tage Zeit für Loch Ness gelassen und die Zeit sehr genossen. Erwähnen möchte ich den Tipp der Wirtin, dass man dort oben gut Delfine beobachten könne. Ich war nicht lange genug dort, um das überprüfen zu können. Super, dass Sie auch meinen Wunsch nach einem Besuch von Rosslyn Chappel berücksichtigt haben. Das B&B war nur etwa 10 km entfernt. Die Kapelle ist schon einzigartig, und es macht traurig, wie all die Sandsteinornamente buchstäblich zerbröseln. Bleibt die Hoffnung, dass der Hype lange genug anhält, um die finanziellen Mittel zu erwirtschaften, um dieses Juwel zu erhalten. Glencoe war atemberaubend. Beim nächsten Mal gern mehr davon. Da müsste man wirklich länger bleiben, bis man das ideale Fotolicht erwischt. Der Abstecher zum Loch Lomond gehörte jetzt nicht zu meinen ‚Must-Haves‘ auf der Reise. Das kann aber auch daran liegen, dass mir noch die lange Etappe vom Vortag zu schaffen gemacht hat und ich am Loch Lomond so richtig schlechtes Wetter erwischt hatte. Auf der Rückfahrt vom Loch Lomond nach Osten, nach Edinburgh, habe ich dann die Maria-Stewart-Schlösser bzw. deren Ruinen besucht. Das waren wiederum Highlights auf der Reise. Ebenso, wie der Sonnenuntergang in Edinburgh. Die Reise war sehr schön, das ‚Programm‘ teilweise sportlich. Macht Appetit auf mehr! Beim nächsten Mal plane ich mehr Zeit oder eine kürzere Route.“

Anke S.
Autorundreise „Schottland beschnuppern“ im Juni 2016

@ Anke S. / Guest Images – MaVoya Individualreisen

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