Im Urlaub mit dem Auto unterwegs zu sein hat viele Vorteile. Und gerade der Sommer ist für Autoreisen durch Norwegen eine wunderschöne Zeit. Doch ein paar Dinge sollten beachtet werden, damit die Urlaubskasse nicht durch Bußgelder geschmälert wird.

Drei Dinge sind auf norwegischen Straßen wie in Deutschland: Es gilt Rechtsverkehr, der Fahrer braucht einen gültigen Führerschein und sämtliche Insassen müssen angeschnallt sein (Kinder benötigen einen, für ihre Größe und Alter passenden, Kindersitz).

Während es bislang in Deutschland nur die Empfehlung dafür gibt, herrscht in Norwegen die Pflicht das Abblendlicht rund um die Uhr anzuschalten. Außerdem sind Norweger deutlich entspannter unterwegs. So gilt eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung von 80km/h. Ausnahmen sind Ortschaften, in denen allgemein nur 50km/h erlaubt sind und Wohngebiete mit stellenweise Geschwindigkeitsbegrenzungen von 30km/h (Achtung, hier gibt es oft Fahrbahnschwellen). Zusätzlich gibt es Sonderregelungen je nach Fahrzeugklasse.

Gar keinen Spaß verstehen die Norweger, wenn es um Alkohol am Steuer geht. Die zulässige Höchstgrenze liegt bei 0,2 Promille. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente sollte vermieden werden, wenn eine Autofahrt geplant ist. Bei Verstoß drohen hohe Strafen und im schlimmsten Fall ist mit dem Entzug der Fahrerlaubnis zu rechnen. Auch das Telefonieren am Steuer ist streng untersagt und zieht hohe Bußgelder nach sich.

Viele Verkehrsschilder sehen zwar anders aus als die deutschen Varianten, erklären sich aber trotzdem von selbst. Dennoch ist es gut, sich vor dem Urlaub zu infomieren, da es auch ein paar fremde Schilder gibt. Beispielsweise deutet das Hinweisschild mit einem weißen M auf blauem Grund auf eine Ausweichstelle bei Gegenverkehr hin. Sehr wichtig sind die Warnungen vor Wildwechsel. Nicht nur in der Dämmerung überqueren Rentiere, Elche und andere Tiere häufig und gerne die Straßen (insbesondere auf Nebenstraßen). Um für Pannen und Unfälle gerüstet zu sein, muss ein rotes Warndreieck sowie eine gelbe Warnweste mitgeführt werden.

Bei einer Fahrt über einen Bergpass kann es zu langen Abfahrten kommen, bei denen die Bremsen überhitzen können. Es empfiehlt sich in einem niedrigen Gang zu fahren, um weniger hart bremsen zu müssen. Auch bei einer Auffahrt kann es zu Überhitzung kommen, in diesem Fall sollte allerdings die Temperaturanzeige des Motors im Blick behalten werden.

Die norwegische Straßenverkehrsordnung schreibt für die Reifen ein ausreichendes Profil vor. Im Sommer sollten sie über mind. 1,6mm und im Winter über mind. 3mm verfügen. Fahrzeuge, die nicht über ausreichend Griff auf dem Fahrbahnbelag verfügen, dürfen nicht genutzt werden. Während der Wintermonate sind Winterreifen Pflicht!

Einige Strecken sind im Winter gesperrt und manchmal erst ab Juni befahrbar, dies sollte bei der Routenplanung beachtet werden. Ebenfalls sollte berücksichtig werden, dass der Abstand zwischen zwei Tankstellen im Gebirge und abgelegenen Gegenen recht groß sein kann.

Bei uns finden Sie zahlreiche Autoreisen, auf denen Sie die herrliche Landschaft Norwegens erkunden können. Wir wünschen gute Fahrt!

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