Knäckebrot wird in Schweden seit ungefähr 1.500 Jahren gebacken. Vor allem seit dem Mittelalter hat es Verbreitung gefunden. Doch besonders von Dalarna über Värmland und Bergslagen bis zur Region Stockholm, dem sogenannten „Knäckebrotgürtel“, ist das harte Brot beliebt.
So ganz locker geht es zwar nicht von der Hand, aber wenn man es geschafft hat, schmeckt es sehr lecker:

Für 4 Knäckebrote (ca. 20cm Durchmesser)

Zutaten:

Vorteig
– 100 g Roggenvollkornmehl
– 100 g Wasser
– 1 reiskorngroßes Stück Hefe
– 1 TL Sauerteiganstellgut

Hauptteig
– Vorteig
– 50 g Weizenmehl 550er
– 50 g Roggenmehl 1150er
– 40 g Wasser
– 4 g Salz
– 4 g Hefe

Zubereitung:

Zutaten für den Vorteig vermengen und ca. 16 Stunden abgedeckt stehen lassen.

Zutaten für den Hauptteig in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät ca. 5 Minuten lang kneten. Den Teig ca. 2 Stunden abgedeckt gehen lassen.

Arbeitsfläche gut bemehlen, da roggenlastige Teige sehr klebrig sind. Teig in vier Teile teilen und nacheinander 1-2mm dünn ausrollen. Wichtig ist, dass der Teig sehr dünn ist, da das Knäckebrot ansonsten zäh aus dem Ofen kommt. Große Kreise ausstechen und jeweils in der Mitte ein Loch stechen (z.B. mit einer großen Schüssel und einem Dessertring). Zahllose Löcher in die Teigoberfläche stechen (zB. mit einem Essstäbchen).

Backofen mit Blech auf 220°C vorheizen. Backpapier auf die heißen Bleche legen und die Brote für ca. 8-12 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Am besten schmeckt zum Knäckebrot Käse und Wurstaufschnitt, aber auch einfach nur Butter. Guten Appetit!

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