Osterbräuche in Nordeuropa

Osterbräuche in Nordeuropa

So feiert man Ostern in Nordeuropa: Im hohen Norden schlagen sich die Finnen zu Ostern freundschaftlich mit Birkenruten, um sich Glück zu bringen. Die Zweige symbolisieren die Palmwedel, mit denen Jesus in Jerusalem empfangen wurde. Am Ostersonntag machen die finnischen Kinder Krach mit allem, was sie finden, um die stille Zeit zwischen Karfreitag und Ostersonntag zu beenden und den Winter zu vertreiben. Nicht nur in Finnland, sondern auch in Schweden, ziehen die Kinder als “Osterhexen” verkleidet von Haus zu Haus, um Süßigkeiten zu sammeln. In Norwegen dagegen ist es Brauch, sich an Ostern in eine Hütte in den noch schneebedeckten Bergen zurückzuziehen. Das Ritual geht auf eine alte Volkssage zurück, demnach gegen Ende der letzten Eiszeit der Stammestrottel eines Volkes den sich langsam nach Norden zurückziehenden Gletschern nachgelaufen ist und so Norwegen entdeckt hat. In Großbritannien gibt es am Karfreitag leckere “corss buns”, Rosinenbrötchen mit einem eingeritzten Kreuz und traditionelle Osterfeuer werden in den schottischen Highlands entzündet. Bei den Iren geht es an Ostern eher ruhig zu. Ein skurriler Brauch, der an manchen Orten noch zelebriert wird, sind die Heringsbegräbnisse. Die Heringe werden zu Grabe getragen, um das Ende der strengen Fastenzeit zu symbolisieren.

Wo immer auf dieser Welt Sie Ostern verbringen und auf welche Weise Sie feiern – Wir wünschen Ihnen wunderschöne und entspannte Tage!

Umeå – Kulturhauptstadt 2014

Umeå – Kulturhauptstadt 2014

Die Stadt Umeå an der Nordostküste Schwedens ist Kulturhauptstadt 2014. Am Samstag fand die offizielle Eröffnungszeremonie mit einer fulminanten Show statt. “Burning Snow” verwandelte den gefrorenen Fluss der Stadt in eine Multimediabühne, die den schwedischen Schnee zum Leuchten brachte. Die vielschichtige Outdoor-Inszenierung mit samischen und schwedischen Stars, Quadrocoptern, Schneemobilen und Rentieren rankte sich um die 8 Jahreszeiten der Sami-Kultur. Nach der Eröffnung stehen bereits hunderte weitere Veranstaltungen über das ganze Jahr fest – ein Besuch der Stadt, die auch das “Tor nach Lappland” genannt wird, lohnt sich.

Homecoming Scotland 2014

Homecoming Scotland 2014

Die Welt willkommen zu heißen – das plant Schottland für das aufregende Jahr „Homecoming Scotland 2014“. Schottland hat einiges zu bieten und das wird in diesem Jahr ins Rampenlicht gerückt: Flora und Fauna, Kunst und Kultur, Wandern in herrlicher Natur, eine leckere Küche und den bekannten Whisky. All diese großartigen Dinge und mehr können Sie auf unseren Reisen erleben. Informieren Sie sich auf unserer Homepage oder sprechen Sie uns an, wir arbeiten Ihnen Ihre Wunschreise individuell aus.

 © Shadowgate © Mac Jewell / Flickr.com

Hogmanay

Hogmanay

Hogmanay – so nennt man die schottischen Silvesterfeierlichkeiten. Der Ursprung steckt vermutlich in dem heidnischen Fest zur Wintersonnenwende, dem gälischen Samhain Fest und dem Yulefest der Wikinger. In ganz Schottland finden an diesem bedeutenden schottischen Festtag Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Am größten wird Silvester natürlich in der schottischen Hauptstadt Edinburgh gefeiert. Mit einem großen Fackelumzug auf der Royal Mile beginnen die Feierlichkeiten. Um Punkt Mitternacht wird dann das alte keltische Lied “Auld Lang Syne” gesungen. Anschließend wird bis in die frühen Morgenstunden gesungen, getanzt und gelacht. Ein beliebter Brauch ist das “First Footing” – der erste Besucher, der mit Whisky, Black Bun, Shortbread, einem Stück Kohle und Salz über die Schwelle von Freunden und Nachbarn tritt, bringt das Glück für das neue Jahr ins Haus.

Die Rentiere des Weihnachtsmannes

Die Rentiere des Weihnachtsmannes

Die Rentiere des Weihnachtsmannes: Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donder und Blitz. Bekanntermaßen wird der Schlitten des Weihnachtsmannes von acht Rentieren gezogen. Doch wussten Sie, woher dieser alte Mythos überhaupt stammt? Erstmals in 1823 wurde dieser in dem Gedicht “The Night before Christmas” erwähnt. Doch erst Ende des 19. Jahrhunderts nahm das ganze konkrete Formen an. Der Goldrausch zog immer mehr Menschen nach Alaska und ins Yukon-Gebiet, aber die meisten waren nicht auf die lebensfeindlichen Verhältnisse vorbereitet. Um Hungernöte und Epidemien zu verhindern, bewilligte der Kongress 200.000$ um norwegische Rentiere nach Nordamerika zu transportieren und zu züchten. 1898 traten also 536 Tiere und 113 norwegische Samen die Reise über den Atlantik an. Als nach 25 Jahren die Rentierherde immens angewachsen war, gründete der Auswanderer Gudbrand J. Lomen aus Vestre Slidre eine Gesellschaft zum Verkauf von Gold und Rentieren. Doch das unbekannte Rentierfleisch verkaufte sich nicht so gut und so setzte er die Geschichte in die Welt, dass der Weihnachtsmann für all die Geschenke Geld braucht und dies mit dem Verkauf jener Rentiere verdient, die normalerweise seinen Schlitten ziehen. Die Geschichte von Rudolf war geboren, und sie hatte großen Erfolg. Bereits 1925 reiste der Weihnachtsmann von Einkaufszentrum zu Einkaufszentrum. Und immer war ein Same dabei, der auf das Gespann aufpasste. 1933 griff dann Coca-Cola und später Walt Disney die Idee auf.

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