Loch Awe, Schottland

Loch Awe, Schottland

Nordwestlich von Glasgow liegt der malerische See Loch Awe. Der Süßwassersee ist durch einen Gletscher in der Eiszeit entstanden und mit 37km zwar sehr lang, dafür aber nur etwa einen Kilometer breit. Im Norden wird er von den Bergen rund um den Ben Cruachan umrahmt und bietet somit einen guten Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge in die raue Schönheit der schottischen Natur. Angler und Hobby-Fischer können durch das hohe Forellen-Aufkommen manch guten Fang machen. Berühmt ist der See auch für die vielen Burgruinen entlang des Ufers, von welchen die bekannteste sicherlich Kilchurn Castle ist. Aus dem Burgturm kann man eine atemberaubende Aussicht genießen. Inmitten des Sees befinden sich drei Inseln – Innis Chonnell, Innis Chonan und Inishail. Auf diesen sieht man Burg- und Kirchenruinen aus der alten Glanzzeit der schottischen Clans. Auch St. Conan’s Kirk ist einen Besuch wert.

Canyon Fjaðrárgljúfur, Island

Canyon Fjaðrárgljúfur, Island

Im Süden von Island, nahe dem Ort Kirkjubaejarklaustur, erstreckt sich der Canyon Fjaðrárgljúfur auf einer Länge von etwa zwei Kilometern. Der Name setzt sich zusammen aus dem Flussnamen Fjaðrá und dem isländischen Wort Gljúfur für Canyon. Die Schlucht wurde einst von den Wassermassen der Gletscher geformt, die sich einen Weg zur Küste bahnten. An einigen Stellen ist die Schlucht bis zu 100 Meter tief. Aussichtsplattformen an der Ostseite des Canyon bieten spektakuläre Blicke nach unten. Es lohnt sich bis zum Anfang der Schlucht zu gehen, denn hier ergießt sich das Wasser in eine Art Pool und verzaubert mit seinem Blauton im Kontrast zu dem bemoosten Palagonitgestein.

Broughty Castle, Schottland

Broughty Castle, Schottland

Broughty Castle liegt am Ufer des Fluss Tay vor den Toren der schottischen Stadt Dundee. Die erste Anlage wurde Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut und sollte den Eingang zum Fluss Tay schützen. Der rechteckige Wohnturm, der heute das Zentrum der Burg bildet, wurde dann Ende des Jahrhunderts hinzugefügt. Während der Kämpfe des Rough Wooing im 16. Jahrhundert spielte die Burg eine wichtige Rolle, bevor Sie dann im 18. Jahrhundert zerstört wurde. 1860 befürchtete man Angriffe aus Frankreich und so wurde die Festung wieder aufgebaut. Nicht nur während des 1., sondern auch noch während dem 2. Weltkrieg blieb sie in militärischem Gebrauch. Heute werden auf den vier Stockwerken Ausstellungen über die Geschichte der Burg und die Stadt gezeigt.

Übrigens: Der Eintritt ist frei und von der obersten Plattform bietet sich eine atemberaubende Aussicht!

 

Murlough Bay, Irland

Murlough Bay, Irland

Eine einspurige, kurvige und teils recht steile Straße führt zu einem Geheimtipp an der Küste Nordirlands. Die einsame Bucht, Murlough Bay, liegt malerisch zwischen Torr Head und Ballycastle im County Antrim. Bereits auf der Fahrt hinunter eröffnen sich hinter jeder Windung traumhafte Ausblicke über das Meer und Rathlin Island, sogar das Kap der schottischen Halbinsel Kintyre ist in der Ferne erkennbar. Unten angekommen schirmen steile Felswände die Bucht vom Hinterland ab, die sanft zum Meer abfallenden Hügel sind bewaldet oder mit saftigem Grün überzogen und man hat das Gefühl, die Zeit steht still.

Dunnottar Castle, Schottland

Dunnottar Castle, Schottland

Dunnottar Castle bei Stonehaven an der Ostküste Schottlands überzeugt allein schon durch seine einzigartige malerische Kulisse. Hoch oben auf einer felsigen Landzunge befindet sich seit dem 4. Jahrhundert eine Burg. Zahlreiche Gebäuderuinen aus den verschiedenen Jahrhunderten zeugen von der stets wichtigen Rolle in der schottischen Geschichte, insbesondere aufgrund seiner bedeutenden strategischen Lage. Auf einer Besichtigung erfahren Sie mehr über die Burg und Ihre Geschichte. Zum Beispiel wieso William Wallace die Burg belagerte und wie die Kronjuwelen von Schottland hier vor der Zerstörung durch Oliver Cromwell geschützt wurden. In der Nähe gibt es einen kostenlosen Parkplatz, von dem Dunnottar Castle über eine steile Treppe zu erreichen ist. Wer den Besuch mit einer Wanderung verbinden möchte, kann den Weg (ca. 4,5 km) vom idyllischen Fischerort Stonehaven, an den Klippen entlang, nach Süden nehmen.

Japanischer Garten, Irland

Japanischer Garten, Irland

Die Grafschaft Kildare liegt unweit von Dublin und bietet viele Sehenswürdigkeiten, bei denen sich ein Stopp lohnt. Dank der flachen Ebenen ist Kildare die Pferderegion Irlands und so befindet sich hier neben der Pferderennbahn Curragh Racecourse, das irische Nationalgestüt. Besucher erleben die irische Pferdezucht hautnah und erfahren mehr über die Geschichte des Gestüts und den Pferdesport. Ein weiteres Highlight ist der Japanische Garten. Dieser wurde zwischen 1906 und 1910 vom japanischen Meistergärtner Tassa Eida und seinem Sohn geschaffen. Die herrliche Auswahl an Kirschbäumen, Waldkiefern, exotischen Pflanzen und Steinlaternen kann auf einem Rundgang, der das menschliche Leben von der Geburt bis zum Tod darstellt, bewundert werden.

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