Reisebericht Channel Islands

Reisebericht Channel Islands

15-tägige Reise “Inselhüpfen im Ärmelkanal” im August 2016

Tag 1-2:

Aufenthalt in Paris.

Tag 3:

Fahrt von Paris nach St. Malo. Fährüberfahrt nach Jersey.

Die „großen“ Fährpassagen haben immer sehr gut geklappt und waren immer pünktlich. Man darf die Check-In-Zeiten aber nicht unterschätzen. Mit den ganzen Sicherheitskontrollen muss man letztlich doch mehr als eine Stunde ab dem Hotel einplanen bis man letztlich dann ablegt.

Das Hotel auf Jersey war eine sehr gute Unterkunft mit einer netten Bar und einem tollen Restaurant. Das Personal ist äußerst freundlich und hilfsbereit. Nicht umsonst ist das Haus mehrmals ausgezeichnet. Auch mein Zimmer (sehr neu und sehr wohnlich, die Sanitäreinrichtungen – in GB gerne mal ein Thema – sehr modern) war tiptop. Das Hotel liegt etwas außerhalb des Stadtzentrums, doch die Bushaltestelle ist direkt vor dem Haus. Ohne Gepäck sind es ca. 15 min. zu Fuß in die Stadt. Ein Fußweg, den der durchschnittliche Besucher der Kanalinseln kaum abschrecken wird, denn zu Fuß ist man ja ohnehin überwiegend unterwegs. Wer allerdings einen Mietwagen hat, tut gut daran, den Einparkservice zu nutzen – der hoteleigene Parkplatz ist sehr eng. Das kontinentale Frühstücksbuffet war ebenfalls sehr gut.

Tag 4:

Am heutigen Tag habe ich eine Rundwanderung gemacht und bin ausgehend von Beaumont zu den Jersey War Tunnels (fand ich rückblickend das spannendste Museum zum Thema deutsche Besatzung der Kanalinseln) und dann weiter zum Hamptonne Freilichtmuseum gewandert. Dort begann gerade eine „Historical Experience“ und eine Führerin/Schauspielerin führte uns in die Welt des früheren Lebens auf dem Hofgut ein. Das war sehr authentisch und anschaulich. Danach ging es weiter zum Pallot Steam Museum, das sich vor allem für den technisch Interessierten lohnt und einen Einblick in das Transportwesen auf Jersey aber auch die Leidenschaft des Museumsgründer gibt, der in einer Leserumfrage einer Zeitung auf Jersey zum bedeutendsten Mann in der Geschichte Jerseys gewählt wurde. Danach ging es zu Fuß weiter bei der Orchideen-Gesellschaft (hatte leider geschlossen) vorbei zu La Hogue Bie. Dort gab es Inselgeschichte über mehrere Jahrtausende zum Anfassen. Insbesondere die steinzeitliche Kultstätte ist sehr beeindruckend.

Tag 5:

Am heutigen Tag war ich zunächst auf einer Lavendelfarm und obwohl die Erntezeit schon vorbei war, gab die Hausführung einen interessanten Einblick in den Herstellprozess des Lavendelöls. Danach bin ich weiter an die Westküste in die St.Ouen’s Bay gefahren und habe dort das kleine Privatmuseum zur deutschen Besatzung angeschaut. Ausgehend von dort bin ich dann um die Nordwestspitze gewandert. Neben vielen militärischen Relikten aus der Besatzungszeit war vor allem die Landschaft beeindruckend. Nach dem Besuch des Grosnez-Castles und der einem Zwischenstopp in der Plemont-Bay kam ich am Greve de Lecq an und fuhr mit dem Bus nach St.Helier zurück. Dabei durfte ich die Rushhour live miterleben – die Straßen um die Hauptstadt sind doch einigermaßen überlastet. Abends war ich zum Abendessen noch in Gorey Bay. Das illuminierte Mont Orgueil Castle ist nachts ein Erlebnis für sich.

Tag 6:

Am letzten Tag auf Jersey habe ich mehrere Sehenswürdigkeiten in St. Helier besichtigt: Das Elizabeth-Castle (wobei ich durch den Wechsel der Gezeiten eine Strecke mit dem Amphibien-Fahrzeug und den Rückweg zu Fuß zurücklegen konnte), dann noch das Maritime-Museum (sehr interaktiv gestaltet und absolutes MUSS) mit der Occupation Tapestry (das hat mich ebenfalls sehr beeindruckt). Nach einem kleinen Einkaufsbummel durch die King Street bzw. Queen Street ging es dann am Abend weiter nach St. Peter Port auf Guernsey. Schon der erste Eindruck zeigte, dass St. Peter Port doch touristischer ist als St. Helier, das mehr einer kleinen Großstadt gleicht.

Das Hotel auf Guernsey war zwar etwas weniger modern, eher ein bisschen „gemütlicher“ eingerichtet, aber auch hier war das Zimmer einwandfrei. Den Hotelpool habe ich nicht ausprobiert, aber er war immer gut frequentiert. Auch hier wurde mir bei Fragen immer geholfen, durch die Größe des Hauses war es aber ein wenig anonymer als im Hotel auf Jersey, was mich jedoch nicht wirklich störte. Das Hotel liegt etwas näher am Stadtzentrum, aber dafür ist der Fußweg anstrengender, weil man den Hügel erklimmen muss (was aber ohne Gepäck dann doch zur täglichen Routine wird). Die Busanbindung ist hier auch etwas schlechter und bringt kaum Vorteil gegenüber dem Weg in die Stadt. Frühstück hatte ich nur einmal, weil ich immer früh aus dem Haus bin. Das war nicht sensationell, aber ok.

Tag 7:

Heute war ich auch viel zu Fuß unterwegs: Zuerst fuhr ich mit dem Bus quer über die Insel nach L’Eree, von dort ging es zu Fuß zum Fort Grey zur Besichtigung des Shipwreck-Museums. Das ist zwar recht klein, aber sicherlich sehenswert. Zudem half es mir, den draußen herrschenden Regen abzuwarten. Dann mit dem Bus weiter Richtung Flughafen und zum Occupation Museum, in dem u.a. eine Straße während der Besatzungszeit nach gebaut ist. Danach ging es zu Fuß weiter zum „German Underground Hospital“. Das ist eher ein skurriles Erlebnis, denn zu sehen gibt es dort nicht viel. Die Einrichtungsgegenstände wurden bis auf ein paar Bettgestelle entfernt. Andererseits lässt der authentische Zustand Raum sich selbst eine Vorstellung zu machen, welche Zustände hier wohl geherrscht haben mögen. Zurück am Tageslicht schien die Sonne und ich wanderte weiter zur Little Chapel (defintiv ein Geheimtipp), von dort ging es per Bus weiter zum Saumarez Manor. Der subtropische Garten und die Skulpturenausstellung sind auch für Nicht-Gartenliebhaber faszinierend. Zum Abschluss des Tages bin ich dann an der Küste entlang nach St. Peter Port zurückgewandert.

Tag 8:

Am heutigen Tag war ich von frühmorgens bis abends auf Sark. Erst war ich skeptisch, ob man hier einen ganzen Tag verbringen kann – man kann! Von den Dolmen und Silberbergwerkruinen auf Little Sark, dem kleinen Ortskern bis zu den Gärten der Seigneurie und dem „Window in the Rock“ gibt es viel zu entdecken. Die Einladung zum „Free BBQ“ in der Bucht des Port Du Moulin (bei Ebbe ist das ein Naturschauspiel) habe ich dann doch nicht angenommen. Bei der Rückfahrt mit dem Fährboot kamen wir noch in einen Wetterumschwung, der die Seefestigkeit aller Passagiere auf eine harte Probe stellte. Solange die Einheimischen an Bord aber noch schlafen können, ist wohl alles im grünen Bereich.

Tag 9:

Am Sonntag ging es weiter nach Herm. Dort hatte ich wegen der Tide dann nur ca. 2 h, aber das reichte aus, um einen Eindruck von der Insel zu bekommen und eine kleine Rundwanderung um das Eiland zu machen. Nachmittags machte ich dann noch einen Ausflug zur Pembroke Bay im Norden Guernseys und dann noch nach Pleinmont im Südwesten. Geschickterweise gibt es auf Gurnsey eine Buslinie, die die gesamte Insel umrundet – so war die Busrundfahrt gleich inklusive.

Tag 10:

An diesem Tag habe ich zunächst den Saumarez Park mit dem dortigen Folk und Costume Museum besichtigt bevor ich mir dann das Guernsey Museum (in der Nähe des Hotels) mit den Candie Gardens anschaute. Nach einer Besichtigung des La Valette Military Museums ging es weiter zum Nordosten der Insel. Dort konnte ich dann noch dank der Ebbe die Insel Lihou besichtigen.

Tag 11:

Am letzten Tag auf Guernsey war ich dann noch im Hauteville House auf den Spuren von Victor Hugo unterwegs. Die Innengestaltung des Hauses ist absolut spektakulär. Zum Abschluss war ich dann noch im Castle Cornet – pünktlich zum 12 Uhr-Kanonenschuss. Dann hieß es nach der Besichtigung der kleinen Ausstellungen dort auch schon Abschied nehmen von Guernsey. Nach Fährüberfahrt nach Poole und Zugfahrt nach London kam ich dort spätabends an.

Das Hotel in London bot mir eines der besten Hotelzimmer, dass ich jemals auf einer Städtereise hatte: Topmodern (das Hotel insgesamt ist erst wenige Jahre alt), ein Eckzimmer im 11. Stock mit zwei französischen Balkonen und Blick auf das London Eye und den Elizabeth-Tower (BigBen). Gleich drei U-Bahn-Haltestellen sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, Bushaltestelle mit einigen Linien, die direkt ins Stadtzentrum fahren war direkt vor der Haustür. Definitiv noch besser als das Hotel in dem ich letztes Mal war. Das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen.

Tag 11-15:

In London habe ich wieder eher „außergewöhnliche“ Aktivitäten unternommen. Auf dem Programm standen das Alexander-Fleming Museum, das Benjamin Franklin House (das war ein absolutes Highlight und sicherlich ein Geheimtipp: Eine audiovisuelle Show mit einer realen Schauspielerin kombiniert erzählt das Leben und Wirken des großen Amerikaners in London), das Pollock-Toy-Museum, das V&A-Museum of Childhood (das letztere ist sicherlich viel besser aufbereitet als ersteres und zudem kostenlos – für Familien sicherlich ein guter Tipp), das Cartoon-Museum, das Florence-Nightingale-Museum und zwei sehr spannende London-Walks.

Reisebericht Irland

Reisebericht Irland

12-tägige Reise “Irland beschnuppern” im Mai 2016

Tag 1:

Der Flug von Hannover nach Frankfurt verlief am Pfingstmontag ohne besondere Ereignisse. In Frankfurt ergab sich das Problem, dass man aus dem Terminal A (Inlandsflüge) in das Terminal B (Auslandsflüge) wechseln muss, was schon einem besonderen Abenteuer entspricht, wenn man nicht so oft über Frankfurt fliegt. Der Weg durch die Terminals war schon beachtlich. Das einzig nervige waren die überzogenen Kontrollen innerhalb des Transitbereiches. Es wurden selbst beim Boarding in den Flieger nach Dublin nochmals die Ausweisdokumente verlangt. Ansonsten verlief der Flug ohne besondere Ereignisse.

Die Übernahme des Leihwagens erfolgte schnell. Vom Flughafen zur Leihwagenstation in der Nähe des Flughafens gab es einen Shuttleservice. Der Leihwagen war entgegen den Bestimmungen in Deutschland nicht mit Warndreieck, Warnweste und einem Erste-Hilfe-Kasten ausgerüstet. Eine Betriebsanleitung lag ebenfalls nicht im Wagen. Das Fahren auf der linken Seite und das gleichzeitige Schalten der Gänge und des Blinkers machten am Anfang etwas Schwierigkeiten, vor allem in den Kreiseln, die in Irland sehr häufig sind.

Wie sich im Nachhinein herausstellte, war der Start in Richtung Norden die richtige Entscheidung, denn Dublin gleicht in der City einer riesigen Baustelle (Modernisierung und Ausbau der Tram).

Das erste B&B liegt sehr ruhig, abseits der großen Straßen und ist mit Navi gut zu finden. Die schmalen Straßen sind gewöhnungsbedürftig, wenn man mit einem nagelneuen (5000 km) und noch ungewohnten Fahrzeug unterwegs ist. Das B&B ist geschmackvoll und gut eingerichtet und die Leute freundlich und auskunftsfreudig. Es gibt die Möglichkeit, eine Kleinigkeit zu essen und ein frisch gezapftes Bier – oder etwas anderes – zu trinken. Das Frühstück ist ausgiebig und gut, für den Kontinentaleuropäer jedoch gewöhnungsbedürftig. Aber man will ja die Essenskultur des Landes kennenlernen und nicht die des Heimatlandes importieren.

Tipp: Man sollte sich zusätzlich zum Navi noch eine gute Straßenkarte zulegen. Das Navi führte uns am nächsten Morgen auf dem Weg nach Newgrange vor ein Kasernentor: der kürzeste Weg wäre der über den Truppenübungsplatz gewesen. 😉

Tag 2:

Wenn man sich für die Frühzeit interessiert, ist ein Besuch der Ganggräber von Newgrange empfehlenswert. Zu beachten ist, dass nur rund 600 – 700 Besucher pro Tag zugelassen werden. Während der Ferien und in der Hauptreisezeit wäre ein Besuch ab 13:00 Uhr wahrscheinlich nicht empfehlenswert. In der Grafschaft Meath liegen die 3 Hügelgräber Newgrange, Dowth und Knowth. Aufgrund seiner Lage in einer Biegung des Flusses Boyne wird das Ensemble auch Bend of the Boyne genannt. Die Gräber gehören zu den weltweit bedeutendsten Megalithanlagen und wurden zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Das Hügelgrab Newgrange ist etwa 5.000 Jahre alt und stammt aus der Jungsteinzeit. Bei Ankunft stehen Sie vor einem 80m breiten und von verzierten Steinen eingefassten Hügel. Ein 20m langer Gang führt Sie ins dunkle Innere. Die kreuzförmige Kammer, die anscheinend als Grabstätte genutzt wurde, wirkt wie ein Iglu im inneren des Hügels. Jedes Jahr zur Sommer- und zur Wintersonnenwende kann ein ganz besonderes Lichtschauspiel beobachtet werden: Ein Lichtstrahl dringt langsam durch den Gang bis auch die Kammer für wenige Minuten erhellt ist. In der Grafschaft Meath liegen die 3 Hügelgräber Newgrange, Dowth und Knowth. Aufgrund seiner Lage in einer Biegung des Flusses Boyne wird das Ensemble auch Bend of the Boyne genannt. Die Gräber gehören zu den weltweit bedeutendsten Megalithanlagen und wurden zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Das Hügelgrab Newgrange ist etwa 5.000 Jahre alt und stammt aus der Jungsteinzeit. Bei Ankunft stehen Sie vor einem 80m breiten und von verzierten Steinen eingefassten Hügel. Ein 20m langer Gang führt Sie ins dunkle Innere. Die kreuzförmige Kammer, die anscheinend als Grabstätte genutzt wurde, wirkt wie ein Iglu im inneren des Hügels. Jedes Jahr zur Sommer- und zur Wintersonnenwende kann ein ganz besonderes Lichtschauspiel beobachtet werden: Ein Lichtstrahl dringt langsam durch den Gang bis auch die Kammer für wenige Minuten erhellt ist.

Von Newgrange bis nach Westport an der Westküste waren es dann noch einmal rund 300 km, meist auf Regionalstraßen oder Kreisstraßen durch eine reizvolle und schöne Landschaft. Da wir es vermieden haben, Autobahnen zu benutzen, zogen sich diese 300 km natürlich über Stunden. Die Eindrücke, die man von der Landschaft erhielt sind dies aber wert.
Da wir die Streckenführung etwas abgeändert haben, haben wir nur den südlichen Teil von Mayo gesehen. Für eine Wanderung im Nationalpark wäre vermutlich Zeit gewesen, wenn wir Newgrange ausgelassen hätten und auf dem schnellsten Weg nach Westport gefahren wären.

Unser B&B ist ein sehr schönes, familiäres Haus mit geschmackvoll eingerichteten Zimmern. Die Vermieter waren freundlich und aufgeschlossen und gaben für die Weiterfahrt nützliche Tipps.

Tag 3:

Um nach Clifden zu unserem nächsten Ziel zu gelangen fuhren wir nicht auf der N59 sondern auf der R335 über Louisburgh und Delphi durch die Mweelrea Mountains. Eine beeindruckende Landschaft mit wechselnder Vegetation, die etwas an Norwegen erinnert.
Was man gesehen haben muss, sind die Kylemore Abbey (jedenfalls von außen) und der Connemara National Park. Verschiedene Spazier- und Wanderwege sind gut gekennzeichnet. Dort kann man sich mal die Füße vertreten und die schöne Landschaft und Aussicht genießen.

Unser B&B liegt ca. 5 km westlich von Clifden und gehört der etwas gehobenen Klasse an. Es liegt wunderschön an der Lower Sky Road und hat einen kleinen netten Fußweg zu den Klippen (ca. 300m). Das B&B zu erreichen ist abenteuerlich. Es gibt zwar ausgebaute Straßen, die jedoch manchmal nur für ein Auto reichen. Regelmäßig sind Ausweichbuchten vorhanden. Bei kurvenreicher Streckenführung mit Kuppen sollte man jedoch sehr vorsichtig fahren. Wie uns die Vermieterin mitteilte, hat es hier noch keinen Unfall gegeben, da niemand auf die Idee kommt, auf der Strecke zu rasen.

Wer sich an die Straße gewöhnt hat und schwindelfrei ist, sollte ruhig mal den Umweg über die Upper Sky Road fahren. Oben gibt es einen Parkplatz mit toller Aussicht über die Küste und die vorgelagerten Inseln.

Tag 4:

Den Tag nutzten wir, um uns Galway anzuschauen. Hier vor allem die Kathedrale, gerade mal 50 Jahre alt, und die Innenstadt. Hierzu fuhren wir von unserem B&B über Ballyconneely und Roundstone die R341 und dann über die N59 nach Galway. Das kleine Dorf Cong befindet sich auf der etwa fünf Kilometer breiten Landverbindung zwischen den beiden Seen Lough Corrib und Lough Mask. Der Abstecher über die o.g. Orte war eine Empfehlung der Vermieterin. Es ist eine landschaftlich sehr eindrucksvolle Strecke, die zeigt, wie sich die Natur auf wenigen Kilometern total ändern kann.

Tag 5:

Der heutige Tag war auch gleichzeitig die Weiterfahrt zum nächsten Etappenziel. Diese führte über den Besuch des Aughnanure Castle (Abstecher von der N59 bei Killarone) und dem Touristenmagnet Cliffs of Moher nach Killarney. Um etwas zu entschleunigen benutzten wir die Autofähre zwischen Killimer und Tarbert über die Mündung des Shannon.

Auf dem Weg zu den Cliffs of Moher sind wir auf einer Nebenstraße zufällig an einer Schokoladenmanufaktur in den Burren Mountains (Hazel Mountain Chocolate Factory, Shop & Café, Oughtmama, Belharbour, Co. Clare) vorbeigekommen, hier kann man von der Verarbeitung der Schokoladenbohnen bis zur Entstehung von Schokoladentafeln den Herstellungsprozess sehen. Der Fabrik ist auch ein Cafe angeschlossen.

Die Cliffs of Moher sind sehr eindrucksvoll, sogar bei Regen. Allerdings war dies auch der einzige durchgehend graue und regnerische Tag unserer ganzen Reise. An allen anderen Tagen schien die Sonne, auch wenn es zwischendurch mal ein kleines Schauer gab. Wir hatten mit mehr Regen gerechnet und waren vom irischen Wetter positiv überrascht.

Nach den Cliffs of Moher sind wir zügig nach Killarney weitergefahren, um uns am Abend noch die Stadt anzuschauen.

Unser B&B lag ca. 2 km vom Stadtzentrum entfernt. Auch hier war die Gastfreundschaft hervorragend. Das B&B war etwas gediegen und in die Jahre gekommen, aber sehr gemütlich.

Man merkt jedoch, dass Killarney der Ausgangspunkt für den Ring of Kerry ist. Im Bereich des Muckross Houses schließt sich ein Hotelkomplex an den anderen an. Auch auf dem Weg in die Innenstadt schossen neue B&B (sie erinnern auch schon mehr an kleine Hotels) und Hotels aus dem Boden. Wie uns ein englischer Reisender mitteilte, lagen die Preise bei den meisten B&B im Preissegment von kleineren Hotels.

Tag 6:

Wir fuhren den Ring of Kerry, wie in einigen Reiseführern empfohlen, entgegen dem Uhrzeigersinn und folgten somit den Bussen. Die Straßen sind, bis auf ein paar Ausnahmen, sehr gut ausgebaut. Soweit möglich wichen wir von den Busrouten ab (z.B. R565 über Valentia Island) und nutzten Straßen, die für Busse nicht zugelassen waren, bzw. die diese nicht nutzten (R566 und R567). Über die N70 und N71 fuhren wir dann über Kenmare nach Killarney durch den Killarney Nationalpark zurück.

Auf der Rückfahrt besuchten wir noch das Muckross House und die Gärten. Für den Nationalpark und das Muckross House mit Park kann man auch einen ganzen Tag einplanen, wenn man wandern oder spazieren gehen möchte.

Tag 7-9:

Weiterfahrt nach Cork für einen privaten 3 tägigen Zwischenstopp.

Unser Hotel liegt sehr zentral und ist für Stadtgänge und Pub-Besuche ein guter Ausgangspunkt. Die Ausstattung entspricht einem 3 Sterne Hotel. Das Frühstück ist reichhaltig.

Die Innenstadt von Cork lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Die Geschäfte sind übrigens auch Sonntagnachmittag geöffnet.

Besuch von Kinsale: Malerische kleine Hafenstadt mit einem natürlichen Hafen, der von 2 alten Forts bewacht wird.
Besuch von Blarney Castle: Blarney Castle, rund 8 km nordwestlich von Cork, liegt inmitten einer schönen Parkanlage. Es lässt sich gut mit der Buslinie 215 vom zentralen Busbahnhof (in unmittelbarer Nähe des Hotels) aus erreichen. Die Busse fahren im 30-Minuten-Takt.

Tag 10:

In Kildare befinden sich das Landesgestüt und ein japanischer Garten, die wir aber nicht besuchten. Wir schauten uns stattdessen die St. Brigid’s Cathedral an. Hier befindet sich der zweithöchste Rundturm Irlands, den man auch erklimmen kann. Da sich an den Ortsrändern, wie auch in Deutschland üblich, die Versorgungsinfrastruktur angesiedelt hat, gibt es im Ortskern viel Leerstand.

Bei unserem B&B handelt es sich um ein Farmer-B&B, idyllisch gelegen, mit Schafen und Hühnern. Die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und es gibt Gemeinschaftsräume. Der Empfang war freundlich und familiär.

Am Abend wurden wir noch zu einer Exkursion nach Milltown eingeladen, hier fand eine Führung entlang eines Seitenarmes des Grand Canal im nahegelegenen Hochmoor statt mit allen dazugehörigen Informationen über Geschichte, Tier- und Pflanzenwelt. Es fand sich eine Gruppe von ca. 50 Personen zusammen.

Tag 11:

Da wir am vorletzen Tag noch einiges von Dublin sehen wollten, nahmen wir zur Abwechslung mal die Autobahn, um möglichst schnell Dublin zu erreichen.

Unsere erste Überlegung, erst einmal mit dem Leihwagen zum Hotel, die Koffer abgeben und dann den Leihwagen abgeben, warfen wir noch vor der Stadtgrenze über den Haufen. Wir lieferten zunächst im Süden von Dublin den Leihwagen ab und nahmen dann ein Taxi zum Hotel. Dies erwies sich in zweierlei Hinsicht als die richtige Entscheidung: 1. In der Innenstadt von Dublin wird an der Tram gebaut, es herrscht das reinste Verkehrschaos und 2. Der Taxifahrer war sehr auskunftsfreudig.

Das Hotel liegt sehr zentral in Dublin in einer Seitenstraße, die von der Verlängerung der O’Connell-Street abzweigt. Man ist in ca. 15 Min am River Liffey und im Temple-Bar-Viertel. Wir wurden in den frisch renovierten Zimmern im Keller des Hotels untergebracht. Es handelte sich um ein sehr geräumiges Zimmer mit einem sehr großen Bad. Die Aussicht beschränkte sich zwar nur auf die Mauer des Lichtschachts und das Fenster war verständlicherweise verschlossen und verriegelt, aber dafür gab es eine Klimaanlage. Für eine Übernachtung in Dublin, in der man sowieso die meiste Zeit unterwegs ist, war das Zimmer ausgesprochen gut. Das Frühstück war reichhaltig. Sollte man längere Zeit in diesem Hotel zubringen, wäre ein Zimmer in einem oberen Geschoss angebracht, vor allem für Personen, die sich ggf. durch die Lage des Zimmers beengt fühlen.

Um einen möglichst schnellen Überblick über Dublin zu bekommen, haben wir eine Stadtrundfahrt gebucht, die für 24 Stunden gültig ist, Tickets gibt es auch für 48 Stunden. Die sogenannten Hop On Hop Off Busse der Grünen, Roten und Gelben Linien erlauben jeweils an bestimmten touristisch interessanten Punkten ein- und auszusteigen. Auf diese Weise kamen wir auch zum Guinness Store House.
Orte, die uns dann noch im Innenstadtbereich interessiert haben, haben wir anschließend zu Fuß erkundet. Es ist empfehlenswert, auch mal in die Nebenstraßen zu gehen. Hier zeigen sich meist die Kontraste zwischen dem alten und neuen Dublin sehr deutlich.

Der Besuch des Guinness Store Houses sollte nicht fehlen. Er ist zwar nicht ganz billig, war bei uns aber ja schon mit im Reisepreis enthalten, dafür gibt es ein Guinness umsonst. Die Ausstellung und die Aussicht von der Aussichtsplattform über Dublin sind hervorragend.

Tag 12:

Der Rückflug nach Frankfurt begann bis zum Boarding planmäßig. Dann stellte sich jedoch heraus, dass das Tief „Elvira“ den Frankfurter Flughafen vorübergehend lahmgelegt hatte. Der Abflug verzögerte sich somit um gut eine Stunde. In Frankfurt war natürlich unser Anschlussflug nach Hannover weg, da dieser planmäßig gestartet war. Da in Deutschland ja bekanntlich ab 23:00 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden, gab es keine weiteren Anschlussflüge und Zugverbindungen Richtung Hannover bzw. zu den Zielen der anderen Flugreisenden. Wir wurden daher auf Kosten der Lufthansa in einem Hotel untergebracht, die Umbuchung auf einen Flug am Folgetag und die Gepäckumbuchung funktionierten ohne Probleme. Der Flug nach Hannover am Folgetag verlief dann ohne weitere Probleme.

 

@ Marion O. / Guest Images – MaVoya Individualreisen

Reisebericht Färöer Inseln

Reisebericht Färöer Inseln

8-tägige Reise “Klassische Färöer” im Mai 2014

Tag 1:

Ab Düsseldorf starteten wir in einer recht kleinen Bombardier CRJ900 NextGen der SAS in den Urlaub. Für uns, das erste Mal, gab es diesmal einen Zwischenstopp. Ab Kopenhagen ging es mit einem Airbus A 319 der Atlantic Airways über den Atlantik bis zum Flughafen Vágar. Ungewohnt war die Großzügigkeit, mit der auf diesem Flug Getränke kostenfrei ausgeschenkt wurden. Sogar alkoholische Getränke konnte man ordern, wovon die Einheimischen auch reichlich Gebrauch machten.

Am Ziel angekommen, nahmen wir einen nagelneuen Toyota Auris als Mietwagen entgegen. Unser Hotel für die erste Nacht, das 62°N Airport Hotel, lag direkt am Flugplatz. Gut möglich, dass hier die alten Bauarbeitercontainer vom Bau des Flughafens, zu einem Hotel umfunktioniert worden sind. Dies tat der Sache aber keinen Abbruch, die Bleibe war in Ordnung und kann von uns auch weiterempfohlen werden.

Da wir früh angereist waren, konnten wir unseren ersten Tag auf den Färöer schon für Unternehmungen nutzen. In direkter Nähe zum Flughafen, stand eine kleine Wanderung entlang des Sorvagsvatn Sees bis hin zum Wasserfall Bosdalafossur auf unserem Plan. Das Wetter war prima und so konnten wir den Nachmittag genießen und uns von den Reisestrapazen erholen. Danach fuhren wir noch weiter bis nach Sandavagur. Unser Reiseführer empfahl hier einen kleinen Spaziergang bis zur imposanten Felsformation Trollkonufingur. Auf diesem Weg kamen wir an verlassenen Häusern vorbei, die uns die Umbrüche verdeutlichten, denen die Färöer in ihrer jüngeren Geschichte ausgesetzt waren oder auch immer noch sind.

Da es auf den Färöer nicht ganz so einfach ist, außerhalb von Torshavn ein Restaurant zu finden, waren wir zum Abendessen wieder im Hotel. Zu unserer Überraschung war die Karte für Färöer Verhältnisse gar nicht so hochpreisig wie wir befürchtet hatten. Die Aussicht auf den Flughafen und die Rollbahn rundete den Abend ab.

Tag 2:

Nach einem guten Frühstück, bei dem wir wieder den Blick auf die Landebahn und das kleine Flughafenareal genossen haben, ging es mit dem Toyota Auris in Richtung Vestmanna.

Das Wetter war gut und für heute stand eine Bootstour zu den Vogelklippen auf unserem Programm. Aber zuvor mussten wir den kostenpflichtigen Tunnel zwischen Vágar und Streymoy passieren. Die Abrechnung erfolgt hierbei automatisch über eine optische Erfassung der Nummernschilder. Diese großen Tunnel auf den Hauptverbindungsstrecken sind zweispurig, beleuchtet, belüftet und gut ausgebaut. Andere Tunnel auf den Färöer, die wir noch kennen lernen sollten, sind da schon anspruchsvoller. Aber dafür sind diese Tunnel dann auch kostenfrei.

Unsere Bootstour hatten wir für den Vormittag gebucht. Das Wetter war gut, die Fahrt interessant und da das Boot nicht ausgebucht war auch recht angenehm. Die Bootsbesatzung hatte während der Fahrt manche Information zu den Klippen, dem Leben mit den Schafen und natürlich über die Vögel parat. Beeindruckend viele Vögel haben wir aber nicht gesehen.

Auf der Rückfahrt führte uns einen kleinen Abstecher in die Ortschaft Leynar. Hier wohnt und lebt der Holzkünstler Ole Jakob Nielsen Wir haben bei seiner Frau, er selber war nicht anwesend, eine wunderschöne Holzschale erworben. Den Rest des Urlaubs haben wir immer wieder überlegen müssen, wie wir wohl dieses filigrane Objekt heil bis nach Hause schaffen können.
Über die Brücke über den Atlantik, die die beiden Inseln Streymoy und Eysturoy verbindet, ging es dann durch die Berge bis nach Gjógv. Oben in den Bergen haben wir einen kleinen Halt eingelegt, um eine optische Täuschung zu bewundern, die den Eindruck vermittelt, als ob ein hoch gelegener See vom tiefer gelegenen Fjord nur durch einen kleinen Damm abgetrennt wäre. Bei diesem Halt haben uns die Schafe sofort neugierig umzingelt.

Unsere nächste Bleibe für zwei Übernachtungen war das Gästehaus Gjaargarður in Gjógv. Das Abendessen wollten wir, der Einfachheit halber, dort einnehmen. Da wir relativ früh in Gjógv eintrafen, konnten wir uns für die einzige Essenszeit (18:00 Uhr) für diesen Abend sogar noch anmelden. Leider gab es keine Speiseauswahl, es gab nur das Tagesgericht, das zudem das teuerste Essen auf dieser Reise noch werden sollte.

Tag 3:

Nach dem Frühstück und ein paar Informationen vom hilfsbereiten Hotelbesitzer, machten wir uns auf in die Wiesenlandschaft direkt hinter dem Gästehaus. Eigentlich wollten wir bis in das vielfach angepriesene Ambadalur Tal laufen, aber die Schafe mit ihren Lämmlein, die Vögel in den Klippen und die imposante Aussicht haben uns zu häufig verweilen lassen, so dass wir unsere Pläne kurzerhand über den Haufen warfen.

Wieder im Dorf, wollten wir im Café Nidri i Stovu kurz einkehren. Aber das Café hatte den Betrieb eingestellt oder ist nur in den Sommermonaten in Betrieb.

Nachmittags fuhren wir nach Elduvik. Im Rahmen einer Kreuzfahrt waren wir schon vor ein paar Jahren hier, diesmal wollten wir sehen, ob man hier eine kleine Wanderung unternehmen könnte.

Das Abendessen wollten wir nicht wieder im Gästehaus in Gjógv einnehmen, so dass wir den Tag über immer wieder nach Restaurants Ausschau gehalten haben. Aber Fehlanzeige, die Färöer bieten in dieser Hinsicht so gut wie nichts. Also steuerten wir Flugafjördur an, da unsere Reiseliteratur hier eine Einkehrmöglichkeit angab. In Flugafjördur haben wir dann auch ein paar Einkäufe erledigt und tatsächlich das Restaurant (Restaurant Muntra) gefunden. Jedoch waren wir uns zunächst nicht sicher, ob es eine gute Wahl wäre. Das Restaurant liegt im 1. OG und wirkt von außen mehr als unscheinbar. Wir sind dann aber ganz mutig die ebenso unscheinbare Treppe hinauf gegangen und konnten dabei einen Blick in die Küche werfen. Da war alles sehr aufgeräumt und sehr sauber, also waren wir hier richtig. Da es noch nicht so spät war, waren wir die einzigen Gäste und der Wirt sehr bemüht um uns. Hier konnten wir dann auch das erste Mal auf den Färöer Fisch essen. Wir wurden richtig satt und das sogar noch preiswerter als in Gjógv.

Auf unserem Rückweg haben wir einen Halt bei den Rocking Stones von Oyndarfjordur eingelegt.

Wieder im Hotel, sind wir todmüde in die Betten gefallen aber nicht so leicht eingeschlafen, denn bereits auf diesen Breitengraden wird es Nachts erst sehr spät dunkel.

Tag 4:

Morgens, bei unserer Abreise, erfuhren wir vom netten Hotelbesitzer, dass man am Abend zuvor die Papageientaucher hätte sehen können. Die sind wohl tagsüber weit draußen auf dem Meer und kehren erst am Abend an die Küsten zurück. Das war für uns neu und leider nicht mehr zu ändern, unsere Zeit in Gjógv war zu Ende. Für uns ging es weiter in den Norden.

Unsere weitere Fahrt führte uns zunächst in die südwestliche Spitze von Eysturoy in Richtung Skala und Strendur. Die Weberei in Strendur konnten wir an diesem Tag (Sonntag) leider nicht besichtigen.

In der Tankstelle bei Skalafjordur kehrten wir ein (Reisetipp). Bei leckeren Teilchen mit Kaffee und Softeis gönnten wir uns eine Pause und genossen den Blick in den Fjord.

Nach dieser kleinen Rast ging es durch einen kostenpflichtigen Tunnel nach Bordoy. Wir kamen durch Klaksvik und einen dunklen und einspurigen Tunnel bis in den Norden nach Vidareydi auf Vidoy.

An einem Restaurant fuhren wir mutig vorbei, in der Annahme, am Abend in Klaksvik schon noch was zu finden. Zurück führte uns ein Abstecher über den Damm im Haraldssund nach Kunoy. Wieder ist ein kleiner Tunnel bis zur Ortschaft Kunoy zu durchfahren.
Der Tag endete in Klaksvik, wo wir das Hotelzimmer bezogen und uns auf die Suche nach einem geeigneten Restaurant begaben. Das Hotel hatte kein Abendessen im Angebot, da zu dieser Zeit zu wenig Gäste im Haus waren. Nach langer Suche landeten wir, schon leicht verzweifelt, in einem Café- und Backshop mit angeschlossener SB-Pizzeria. Nachher waren wir satt, aber das war’s dann auch schon.

Tag 5:

Das Frühstück in dem, zum Hotel gewandeltem, ehemaligen Seemannsheim von Klaksvik, war sehr umfangreich. So gestärkt, wollten wir eine Wanderung auf Kalsoy unternehmen. Die Wetterlage war leider sehr unsicher und wir in der Folge unschlüssig, wie wir den Tag angehen sollten. Nach einem Gespräch mit Einheimischen haben wir dann doch Fähre nach Kalsoy genommen. Das in unseren Reiseunterlagen für den Nachmittag vorgesehene Kaffeetrinken bei Einheimischen mussten wir daher telefonisch absagen, das konnten wir nicht mehr schaffen. Auf Kalsoy ging es wieder durch vier einspurige Tunnel bis nach Trollaens. Von hieraus starteten wir in die steilen Wiesenhänge. Unsere Wanderung führte uns zu einer Basisstation der Vogelfänger, die 400 Meter über dem Meer einen gefährlichen und atemberaubenden Blick erlaubte, sowie bis zum Leuchtturm Kallur.

Am Abend mussten wir in Torshavn unser nächstes Hotel beziehen. Die Fahrt nutzten wir für eine kurze Besichtigung der alten Tranfabrik bei Vid Air.

In Torshavn angekommen haben wir unser Zimmer im Hotel Hafnia bezogen und uns dann in das “Treiben” dieser Großstadt gestürzt ;-).

Tipp: In Torshavn herrscht akuter Parkplatzmangel. Auch beim Hotel Hafnia. Zudem laufen Politessen durch die Stadt und jagen Parksünder. Die ganze Stadt ist mit Parkverboten oder Parkeinschränkungen ausgeschildert. Wir haben Beschränkungen bis hinunter zu 15 Minuten gefunden.

Tag 6:

Es gab wieder ein sehr gutes Frühstück, jedoch das Bad in unserem Zimmer ist sehr renovierungsbedürftig.

Mit einer Autofähre, fuhren wir bei sehr bescheidenem Wetter auf die Insel Sandoy.

Das Wetter blieb den ganzen Tag so, wie es am Morgen begonnen hatte, wolkenverhangen, mit schlechter Sicht und nebelig. Somit haben wir auf Sandoy nicht viel Zeit verbracht und konnten am Nachmittag noch ein wenig durch Torshavn bummeln.

Den Tag haben wir dann im hoteleigenen Café bei einem Burger mit Pommes beendet.

Tag 7:

Nach dem Auschecken fuhren wir auf einen Parkplatz oberhalb der Jugendherberge von Torshavn und starteten von dort eine kleine Wanderung zum Stausee Sanda. Zurück in Richtung Torshavn hielten wir auf eine Tasse Kaffee im Nordlandhaus (Kaffee und Kuchen hauen uns allerdings nicht vom Hocker). Überhaupt haben wir nicht so ganz erkennen können, was das Nordlandhaus Touristen zu bieten hat. Aus unserer Sicht kann man sich einen Abstecher dorthin auch sparen, auch die Aussicht ist hier nicht besonders.
Weiter ging die Fahrt, die an diesem Tag wetterbedingt unspektakulär verlief, über die alte Bergstraße 10 nach Saksun.

Diesen abgelegenen Ort hatten wir vor ein paar Jahren schon einmal besucht. Dieses Mal fuhren wir vor der eigentlichen Ortseinfahrt links ab und kamen so, bei einem kleinen Spaziergang bis hinunter in den versandeten ehemaligen Naturhafen von Saksun (Pollur).

Rückfahrt nach Vágar in das bekannte Hotel beim Flugplatz (Tipp: bei frühem Flug letzte Übernachtung auf Vágar einplanen). Nach dem Abendessen (Pizzen sind aus) steht nur noch das leidige Kofferpacken auf dem Plan und schon ist eine wunderbare Urlaubswoche wieder zu Ende.

Tag 8:

Obwohl wir mit der ersten Maschine des Tages starten werden, können wir im Hotel noch ganz gepflegt frühstücken. Die Lage des Hotels ist wirklich ein beachtenswerter Vorteil bei der eigenen Reiseplanung.

Der Rückflug verläuft, wie der Hinflug, planmäßig. In Kopenhagen haben wir etwas Aufenthalt, so dass wir in einem Café mit Blick auf die Flugzeuge eine kleine Erfrischung einnehmen. Leider hinterlässt der Flughafen bei uns keinen sauberen Eindruck. Das hätten wir in Skandinavien ehrlich gesagt so nicht erwartet.

@ Bo Nielsen @ Tobias Akerboom @ Arne List @ Stefan Wisselink @ Hans Juul Hansen / Flickr.com

 Mavoya auf FacebookMavoya auf Google+Mavoya auf YoutubeMavoya Email